Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften

Nicole Wahl

Germanistik/Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vivien Heller

Büro: O.08.09
Tel.: (0202) 439 3285

E-Mail: nwahl[at]uni-wuppertal.de 

Sprechstunden im Wintersemester 2022/2023:

Die Sprechstunde findet im WS 2022/2023 immer donnerstags von 11-12 Uhr in O.08.09. statt.

Bitte melden Sie sich vor über den Moodle-Kurs ("Sprechstunde Wahl") an.


Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit


09.02.2023 13.00-15.00 Uhr
14.02. 2023 13.00-15.00 Uhr (ZOOM)
02.03.2023  11.30- 13.00 Uhr (ZOOM)
09.03.2023  13.00-14.00 Uhr 

Wintersemester 2022/2023

-Digitales Lernen im Deutschunterricht (Mittwoch, 14-16 Uhr) 

-Lehrveranstaltungen im Modul „Digitale Kompetenz" 

seit 2022: abgeordnete Lehrkraft in der Didaktik der deutschen Sprache und Literatur am Lehrstuhl von Prof. Dr. Vivien Heller an der Bergischen Universität Wuppertal 

seit 2021: eTeaching Expert, Fortbildung des Zentrum für LehrerInnenausbildung der Universität zu Köln

seit 2020: Akademiestudium „Bildung und Medien- eEducation" an der Fernuniversität Hagen

2011-2022: Lehrkraft an der Kopernikus- Realschule in Langenfeld

2009-2011: Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen am Studienseminar Frankfurt am Main

2004-2009: Lehramtsstudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 

Erstbetreuerin: Prof.'in Dr. Vivien Heller
Zweitbetreuerin: Prof.'in Dr. Claudia Schrader

Das Dissertationsvorhaben untersucht die Wirksamkeit digitaler Feedback-Formen für die Entwicklung der professionellen Unterrichtswahrnehmung Studierender in Bezug auf das diskurserwerbsförderliche Gestalten von Unterrichtsgesprächen. Als sog. Kernpraktik (Grossman et al. 2009; Heller & Morek 2021) von Deutschlehrkräften umfasst die unterrichtsintegrierte Förderung von Diskurskompetenz neben professionellen Handlungskompetenzen auch Fähigkeiten der professionellen Wahrnehmung bzw. des noticing (van Es & Sherin 2002; Seidel & Stürmer 2014), z.B. diskursiver Unterstützungsbedarfe sowie diskursiver Lerngelegenheiten. Videobasierte digitale Lernumgebungen ermöglichen es bereits in der ersten Phase der Lehrerbildung, die Kernpraktik auf authentische Weise zu repräsentieren (Grossman et al. 2009) und in erlernbare Komponenten zu zerlegen („decomposition“, ibid.). Erste empirische Befunde zum videobasierten Aufbau professionaler Wahrnehmung zeigen, dass darüber hinaus auch Formen der konstruktiven Unterstützung, bspw. durch Feedback, notwendig sind (Gröschner et al. 2022).

Derzeit fehlt es jedoch noch an Wissen zur Lernförderlichkeit unterschiedlicher Feedback-Formate. Das Forschungsprojekt von Nicole Wahl untersucht im Rahmen einer Interventionsstudie die Förderlichkeit von automatisiertem im Vergleich zu individualisiertem Feedback. Das Feedback ist eingebettet in eine digitale Lernumgebung, die (1) Wissensinhalte zu diskurserwerbsförderlicher Gestaltung von Unterrichtsgesprächen vermittelt sowie (2) videobasierte Wahrnehmungsschulungen zur Identifikation/Beschreibung und Erklärung von Elementen der Kernpraktik und ggfs. Alternativenentwicklung (vgl. van Es & Sherin 2021; Blömeke et al. 2015) beinhaltet. Das Interventionsdesign umfasst zwei Experimentalgruppen (automatisiertes vs. individualisiertes Feedback); die professionale Wahrnehmung der Studierenden wird vor und nach der Intervention videobasiert erfasst.

Mit seiner vergleichenden Untersuchung digitaler Feedback-Formen trägt das Forschungsprojekt zur Entwicklung evidenzbasierter digitaler Lernumgebungen für die Aneignung fachspezifischer Kernpraktiken bei.

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