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Dr. Matthias Grüne

Neuere deutsche Literaturgeschichte

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Matías Martínez


Kontakt

Büro: L.12.23
Tel.: (0202) 439 5218
Email: gruene{at}uni-wuppertal.de

 

Sprechstunden im Semester:

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Publikationen

Monografie:

Realistische Narratologie. Otto Ludwigs "Romanstudien" im Kontext einer Geschichte der Erzähltheorie. Berlin, Boston 2018 (= Narratologia Bd. 61).

Als redaktioneller Herausgeber bei DIEGESIS:

 Zus. mit Luisa Banki, Carolin Gebauer und Laura Wiemer: Themenheft DIEGESIS 9.1 (2020): "Zukunft erzählen".

 Zus. mit Luisa Banki, Carolin Gebauer und Laura Wiemer: Themenheft DIEGESIS 8.2 (2019): "Erzählen und digitale Identität / Narration and Digital Identity".

Aufsätze:

Das Studienheft als Dokumententyp und Editionsgegenstand. Am Beispiel von Otto Ludwigs Romanstudien. In: Mira Berghöfer, Anne-Elisabeth Beron, Fabian Etling et al. (Hg.): (un)documented. Was bleibt vom Dokument in der Edition? Berlin, Boston 2020, S. 21–38. 

»Aus Trümmern von Daseyn und Ueberlieferung sich eine Zweyte Gegenwart verschaffen« – Das Sesenheim-Erlebnis bei Ludwig Tieck, August Ferdinand Näke und Johann Christoph Freieisen. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 44.2 (2019), S. 489–511.

Traditionslinien der Erzähltheorie von der Antike bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Martin Huber und Wolf Schmid (Hg.): Grundthemen der Literaturwissenschaft: Erzählen. Berlin, Boston 2018, S. 15–35.

Kontinuität und Historizität narratologischer Begriffe. In: Heidrun Kämper, Ingo H. Warnke, Daniel Schmidt-Brücken (Hg.): Textuelle Historizität. Interdisziplinäre Perspektiven auf das historische Apriori. Berlin, Boston 2016, S. 123–139.

Dem Schicksal auf den Grund gekommen? Zur Genese einer realistischen Tragödientheorie in Otto Ludwigs Shakespeare-Studien. In: Christa Jansohn (Hg.): Shakespeare unter den Deutschen. Stuttgart 2015, S. 49–62.

Das vergessene Erbe. Zur Konzeption einer Geschichte der Erzähltheorie. In: DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung 3.2 (2014), S. 50–65.

Hebbels Epos Mutter und Kind. Eine Einordnung aus Perspektive der historischen Narratologie. In: Hebbel-Jahrbuch 69 (2014), S. 96–117.

Das Unbehagen der Liebenden. Über Liebesskepsis und schwindende Geschlechterpolarität in Adalbert Stifters Brigitta und in Texten des Realismus. In: Henriette Herwig, Miriam Seidler (Hg.): Nach der Utopie der Liebe? Beziehungsmodelle nach der romantischen Liebe. Würzburg 2014, S. 43–64.

Ein Misston im Menschen. Theorie und Praxis der charakterologischen Tragödie bei Otto Ludwig und Friedrich Hebbel. In: Hebbel-Jahrbuch 68 (2013), S. 102–126.

Moderne Tragödie oder zeitgemäßes Theater? Hebbels Auseinandersetzung mit Burgtheaterdirektor Heinrich Laube. In: Hebbel-Jahrbuch 65 (2010), S. 121–141.


Kurzbiographie

  • seit 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte (Prof. Dr. Matías Martínez) an der Bergischen Universität Wuppertal
  • 2017-2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik, Universität Leipzig. DFG-Projekt: Historisch-kritische Edition von Otto Ludwigs "Romanstudien"
  • 2016–2017: Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Leipzig
  • 2016: Promotion an der Philologischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 2014–2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Leipzig
  • 2002–2009: Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Mittleren und Neueren Geschichte an der Universität Leipzig und der Université Lumière Lyon II, Frankreich

Mitgliedschaften


Laufendes Editionsprojekt

DFG-Projekt "Historisch-kritische Edition von Otto Ludwigs Romanstudien"

Die Romanstudien gehören zum nachgelassenen theoretischen Werk des Schriftstellers Otto Ludwig (1813-1865). Es handelt sich um ein zwischen 1855 und 1865 geführtes Arbeitsheft, in dem Ludwig seine Überlegungen zur Theorie des Romans und den Formgesetzen des Erzählens festhielt. Die Niederschrift erfolgte dabei im Stil tagebuchähnlicher Aufzeichnungen und ohne konkrete Publikationsabsicht.

Gleichwohl sind die so zusammengetragenen Aufzeichnungen von herausragendem literaturgeschichtlichen Interesse: Der Text enthält neben wichtigen Aussagen zum realistischen Literaturprogramm umfangreiche Untersuchungen zu erzähltheoretischen Fragen, die in vielen Aspekten auf die wissenschaftliche Erzähltheorie des 20. und 21. Jahrhunderts vorausweisen. Die editorische Erschließung der „Romanstudien“ ist daher nicht nur für die germanistische Realismusforschung, sondern auch für die interdisziplinäre Erzählforschung (Narratologie) von hoher Relevanz.

Bisher liegen die Romanstudien lediglich in einer unvollständigen und dazu editorisch unzuverlässigen Ausgabe vor. Mit der geplanten Edition wird der Text daher erstmals in Gänze und in einer den Maßstäben der aktuellen Editionsphilologie entsprechenden Form zugänglich sein. Die Einrichtung des edierten Textes folgt dabei dem Prinzip, ein Gleichgewicht zwischen dem Kriterium der Les- und Zitierbarkeit sowie dem Anspruch auf Sichtbarmachung des fragmentarischen Charakters zu finden. Vorgesehen ist zudem ein ausführlicher Kommentar- und Registerteil, der den Leser dabei unterstützt, die komplexen argumentativen und begrifflichen Zusammenhänge in Ludwigs Text zu erschließen und historisch zu verorten.