Professurvertretung Dr. Sascha Wittmer
2016: Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Grundschulen (Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz).
2016 bis 2021: Projektmitarbeiter im Projekt ‚SprachLit‘ (Schriftsprachliches Lernen mit literarischen Vorgaben und Lesemotivation in der Grundschule) im Rahmen der Graduiertenakademie ‚Bildung-Mensch-Umwelt‘, Schwerpunkt ‚Schule-Unterricht-Lernen‘ der Universität Koblenz-Landau.
2016 bis 2022: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundschulpädagogik der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, Arbeitsbereich Deutschdidaktik.
2022: Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
seit 2022: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Arbeitsbereich Literaturdidaktik.
seit 2023: Projektmitarbeiter im vom BMBF geförderten Forschungsverbund ‚LemaS-Transfer‘ (Leistung macht Schule – Transfer in die Schullandschaft), Inhaltscluster 4: fachspezifische Unterrichts- und Schulentwicklung „Sprachen“.
seit 04/2026: Vertretung der W3-Professur „Germanistische Literatur- und Lesedidaktik“ an der Bergischen Universität Wuppertal.
Laufend
Mündliches Geschichtenerzählen mit dem Kamishibai in der Kita
Rund um das Kamishibai Erzähltheater lassen sich etliche praxisbezogene Beiträge finden, die dieser Erzählform im Elementarbereich vielfältige sprachliche und literarische Lernpotenziale nachsagen (z. B. Gruschka/Brandt 2024). Dafür liegen aber bislang keine empirischen Belege vor – auch eine theoretische Fundierung steht aus (vgl. BiSS-Transfer 2024). An diesem Desiderat setzt das Projekt an und geht der Frage nach, welche Lernpotenziale dem mündlichen Geschichtenerzählen mit dem Kamishibai im Elementarbereich innewohnen. Datengrundlage sind transkribierte Audio- und Videoaufnahmen mündlicher Kamishibai-Erzählungen von Vier- bis Fünfjährigen, die mittels einer ‚narratologisch fundierten qualitativen Inhaltsanalyse‘ (Schüler 2019) ausgewertet werden. Die untersuchten Kamishibai-Erzählungen sind Teil eines Lernarrangements, in dem Kindern zunächst medien- und modalitätsübergreifende Zugänge zu einer Bilderbuchgeschichte eröffnet werden, die sie dann mit dem Kamishibai selbst erzählen.
Das Projekt ist anschlussfähig an kulturorientierte Studien zum kindlichen Erzählen, die Erzählen intertextuell im Zusammenhang von Rezeption und Produktion betrachten (z. B. Dehn u. a. 2011; Schüler 2019). Derartige Studien liegen bislang aber vor allen Dingen für das schriftliche Erzählen im Primarstufenbereich vor (vgl. Dehn u. a. 2014). Inwiefern sich die wiederholte Rezeption einer Bilderbuchvorgabe auf das Erproben narrativer Muster beim mündlichen Geschichtenerzählen mit dem Kamishibai in der Kita auswirkt, gilt es zu erforschen. Weiterhin adressiert das Projekt das Desiderat, dass im deutschdidaktischen Forschungsdiskurs die Analyse des mündlichen Erzählens in multimodaler Perspektive weitgehend aussteht (vgl. Ohlhus 2016; Wittmer 2023). Wie verbalsprachliche, prosodische und bildliche Darstellungsformen in ihren Wechselwirkungen Bedeutung konstruieren, stellt eine zentrale Perspektive der vorliegenden Untersuchung dar. Insofern sind auch die Bildkarten des Kamishibai, mit denen die Vier- bis Fünfjährigen erzählen, in die multimodale Untersuchung eingeschlossen.
Darüber hinaus macht es sich das Projekt im Sinne von Design-Based Research zur Aufgabe, Prototypen zu entwickeln, die pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, Literaturprojekte rund um das Kamishibai Erzähltheater durchzuführen. Die empirischen Rekonstruktionen sprachlicher und literarischer Lernprozesse fließen dabei genauso in die Weiterentwicklung der Prototypen ein wie Interviews, die mit den durchführenden Fachkräften geführt werden. Ziel ist es, Designprinzipien zu erarbeiten, die für die lernförderliche Gestaltung der Literaturprojekte empfehlenswert erscheinen (vgl. z. B. Dube/Prediger 2017).
Vorlesegespräche über Kinderliteratur in der Grundschule
In den letzten 15 Jahren sind im deutschdidaktischen Forschungsdiskurs einige Einzelfallstudien erschienen, die Vorlesegespräche über Kinderliteratur in der Grundschule untersuchen. Im Fokus der meisten Studien steht dabei (1) die Rekonstruktion einzelner Aspekte literarischen Lernens im engeren Sinne – vor allem im Hinblick auf Figurenverstehen, genaue Textwahrnehmung und Umgang mit Mehrdeutigkeiten (z. B. Merklinger/Preußer 2014; Fuhrmann/Merklinger 2015) –, (2) die Rekonstruktion sprachlicher Lernprozesse (z. B. Merklinger 2015; Lingnau/Preußer 2021; Mempel 2022) und (3) die Rekonstruktion literaturbezogener Diskurspraktiken von Lehrpersonen und Schüler:innen (z. B. Merklinger 2020; Mempel 2023; Hoffmann/Basile 2026; Mehmel/Ritter 2026). Aufgrund der aber immer noch geringen Anzahl an Studien besteht hinsichtlich des Ableitens von Gelingensbedingungen literarischen und sprachlichen Lernens in Vorlesegesprächen weiterer Klärungsbedarf. Hieran möchte das Forschungsprojekt anschließen und folgende Fragen in den Blick nehmen:
- Wie können im Anfangsunterricht rund um Vorlesegespräche Lernarrangements gestaltet werden, sodass in Grundschulen in sozial benachteiligten Lagen kindliche Zugänge zu Literatur und zum Lesen erweitert werden?
- Welche Gesprächspraktiken lassen sich dabei in den Vorlesegesprächen im Hinblick auf das Verhandeln des Wechselspiels von subjektiver Involviertheit und genauer Textwahrnehmung rekonstruieren? Wie gestaltet sich in diesem Zusammenhang das Einübens einer literarischen Gesprächskultur?
- Welche medienspezifischen Anforderungen stellt das Durchführen von Vorlesegesprächen (Bilderbuch, Erstlesebuch, Kinderroman)?
Der Fokus liegt auf den beiden Fragen a) und b). Es wird zum einen davon ausgegangen, dass es insbesondere in Grundschulen in sozial benachteiligten Lagen von hoher Bedeutung ist, Schüler:innen von Anfang an Kinderliteratur dialogisch vorzulesen. Die aktuelle Vorlesestudie zeigt, dass fast einem Drittel der 1- bis 8-Jährigen in ihren Familien nur selten oder nie vorgelesen wird. Betroffen sind davon vor allen Dingen Kinder, deren Eltern einen formal niedrigen Bildungsabschluss aufweisen (vgl. Vorlesemonitor 2024). Etliche Kinder kommen demzufolge mit nur wenigen literacy-Erfahrungen rund um eine Vorlesekultur in die Schule; auch in deutschen Kindertageseinrichtungen wird dieser Mangel nicht kompensiert (vgl. Wirts u. a. 2017, S. 103). Entsprechend stellt sich für alle Grundschulen – und insbesondere für Grundschulen mit einem hohen Anteil bildungsbenachteiligter Schüler:innen – die Aufgabe, Zugänge von Kindern zum Lesen und zu Literatur bereits ab der Schuleingangsphase systematisch zu erweitern und den sprachlichen Anfangsunterricht „familienersetzend“ (El-Mafaalani u. a. 2025, S. 148) zu gestalten. Zum anderen wird davon ausgegangen, dass es dem Gelingen literarischen und sprachlichen Lernens in Vorlesegesprächen zuträglich ist, wenn in einer Klasse regelmäßig Vorlesegespräche durchgeführt werden und eine literarische Gesprächskultur eingeübt wird. Das Sprechen über Literatur im Unterricht stellt hohe Anforderungen an Lehrpersonen und Schüler:innen. Je öfter Vorlesegespräche durchgeführt werden – so die Annahme –, desto sicherer können sich die Akteur:innen in Vorlesegesprächen im Sinne eines ‚Formats‘ (Bruner 2002) bewegen.
Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans (Tagung und Herausgabe)
Der Kinderroman kann sowohl in der Grundschule als auch in der frühen Sekundarstufe I im Kontext von Leseförderung und literarischem Lernen ein relevanter Unterrichtsgegenstand sein (vgl. KMK 2022a und 2022b). Der Umgang mit dem Kinderroman ist seitens der Fachdidaktik allerdings selten systematisch betrachtet worden: Erstens finden sich in Zeitschriften und Sammelbänden lediglich vereinzelt Vorschläge zur Auseinandersetzung mit inhaltlichen und formalen Aspekten des Kinderromans (z. B. Fischer u. a. 1999; Kruse 2007; Grenz 2010; Jantzen/Reeck 2015; Ballis 2016; Mempel 2022; siehe auch Spinner/Standke 2016). Zweitens wird in didaktischen Überlegungen immer wieder eher verallgemeinernd auf fachdidaktische Konzepte wie den handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht verwiesen, ohne dass die spezifischen Erzählweisen des Kinderromans perspektiviert werden (z. B. Daubert 2020). Und drittens liegen weitgehend keine Überlegungen dazu vor, wie die einzelnen didaktischen Möglichkeiten im Hinblick auf die Initiierung einer schlüssigen Lernprogression miteinander kombiniert werden können (in Ansätzen von Brand 2021). Swantje Ehlers (2017) hat zuletzt zwar eine Romandidaktik ausdifferenziert, diese nimmt jedoch nicht den Kinderroman im Speziellen in den Blick. Zudem ist empirisch wenig darüber bekannt, wie der Kinderroman im Deutschunterricht behandelt wird, beispielsweise welche Texte aus welchen Gründen ausgewählt, welche Lernprozesse angeregt und welche Lernergebnisse erzielt werden. Der insofern eher schmale Forschungsdiskurs zum Kinderroman in der Fachdidaktik steht in einem gewissen Kontrast zu den vielfältigen literaturwissenschaftlichen Arbeiten zum Kinderroman (vgl. z. B. Mikota 2020), beide Perspektiven werden selten zusammengebracht. Es fehlt somit an einem Diskurs zum Kinderroman, in dem literaturwissenschaftliche, literatur-, lese- und auch sprachdidaktische Perspektiven im Hinblick auf die Gestaltung von Lernarrangements zusammengeführt und systematisiert werden.
Abgeschlossen
Mündliches Erzählen mit narrativen Bilderbüchern. Eine multimodale Perspektive auf Pretend Reading in der Grundschule (Dissertationsprojekt)
Die Dissertationsstudie setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: (1) Wie vollziehen sich mündliche Erzählprozesse von Drittklässler*innen beim Pretend Reading in multimodaler Weise? (2) Welche Transformationsprozesse lassen sich dabei sowohl in inhaltlicher als auch in mehrdimensional-formaler Hinsicht rekonstruieren? (3) Welche Potenziale für sprachliche, literarische und mediale Lernprozesse lassen sich auf Grundlage der Analysen ableiten? In diesem Zusammenhang diskutiert die Dissertationsstudie erstens die erzähldidaktische Bedeutung von Multimodalität und zweitens den Zusammenhang von Bilderbuchrezeption und -produktion.
Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht (Tagung und Herausgabe)
Der Sammelband versteht sich als Plädoyer, Bilderbücher als literarästhetischen Gegenstand wahrzunehmen und ihnen Wege in den Literatur- und Sprachunterricht der Grundschule zu ebnen. Er richtet sich an Lehrer*innen, (Lehramts-)Studierende sowie Lehrende und Forschende an Universitäten und in der Lehrer*innenbildung. Es werden Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht eröffnet, die in unterschiedlicher Weise vom Bilderbuch ausgehen und auf das Bilderbuch hinarbeiten. Die Beiträge setzen sich mit folgenden Schwerpunkten auseinander: Neuerscheinungen auf dem Bilderbuchmarkt, Briefe in Bilderbüchern, Verwandlungen von Märchenbilderbüchern, Fiktionalität und Fiktionsverstehen, Paratextualität, Imaginationsbildung, Figurenperspektiven, Vorlesen von Bilderbüchern und Bilderbuchgespräche, Diversität, Textschreiben, Sprachproduktion und Mehrsprachigkeit. Des Weiteren werden sowohl ein Bilderbuch als auch eine Unterrichtsszene kontrovers diskutiert.
Monografien
- Wittmer, Sascha (2023): Mündliches Erzählen mit narrativen Bilderbüchern. Eine multimodale Perspektive auf Pretend Reading in der Grundschule. Münster: Waxmann.
Herausgaben
- Henning-Mohr, Astrid/ Kumschlies, Kirsten/ Jörgens, Moritz/ Wittmer, Sascha (2027, i.V.): Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans. München: kopaed.
- Bär, Christina/ Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (2021): Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden
In Vorbereitung oder im Druck
- Henning-Mohr, Astrid/ Kumschlies, Kirsten/ Jörgens, Moritz/ Wittmer, Sascha (2027, i.V.): Einleitung. Kinderromane unterrichten in der Primar- und Sekundarstufe I. In: dies. (Hrsg.): Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans. München: kopaed.
- Mempel, Caterina/ Mayer, Johannes/ Wittmer, Sascha (2027, i.V.): Kinderromane im Gespräch. Konzeptionelle Rahmungen und unterrichtliche Umsetzung. In: Henning-Mohr, Astrid/ Kumschlies, Kirsten/ Jörgens, Moritz/ Wittmer, Sascha (Hrsg.): Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans. München: kopaed.
- Schäfer, Iris/ Wittmer, Sascha (2026, i.V.): Der Nussknacker (Hoffmann/ Zwerger 2016) – Eine literaturwissenschaftliche Reflexion des Ausgangstextes und unterrichtliche Anregung am Beispiel einer modernen Adaption im Hinblick auf Vorlesegespräche. In: Henning-Mohr, Astrid/ Kumschlies, Kirsten (Hrsg.): Weihnachten in der Kinder- und Jugendliteratur. Literaturwissenschaftliche Analysen, didaktische und methodische Perspektiven. Berlin: Frank & Timme.
- Mempel, Caterina/ Wittmer, Sascha (2026, i.V.): Vorlesegespräche über Erstlesebücher. In: Grundschule Deutsch H. 91.
- Winterscheid, Jenny/ Wetterauer, Andrea/ Wittmer, Sascha (2026, i.Dr.): Diagnosebasiert fördern UND individuell begleiten. (Peer-)Feedback zum Vorlesen und Vortragen. In: Fischer, Christian/ Mayer, Johannes/ Nührenbörger, Marcus/ Schwanewedel, Julia (Hrsg.): Transfer, Professionalisierung und Unterrichtsgestaltung. Einblicke in Über-/fachliche Konzepte und Prinzipien und LemaS-Transfer. Münster: Waxmann.
- Mempel, Caterina/ Wittmer, Sascha (2026, i.Dr.): Vorlesegespräche über Erstlesebücher. Zugänge zum Lesen und zu Literatur erweitern. In: Mikota, Jana/ Jantzen, Christoph (Hrsg.): Zwischen Leseförderung und literarischem Lernen. Auf der Suche nach einer Didaktik der (erzählenden) Erstleseliteratur. München: kopaed.
- Wittmer, Sascha/ Mayer, Johannes (2026, i.Dr.): Tragikomödie voller Spektakel. Eine narratologische Textanalyse zu Brummps. Sie nannten ihn Ameise (Zipfel 2022). In: Magirius, Marco/ Vach, Karin (Hrsg.): Kinder- und Jugendliteratur aktuell: Dita Zipfel | Finn-Ole Heinrich. München: kopaed.
2024
- Wittmer, Sascha (2024): Mimetische Bezugnahme eines Grundschülers auf Der Gedankensammler. In: Hüttis-Graff, Petra (Hrsg.): Beobachten im Deutschunterricht der Grundschule. München: kopaed, S. 199-201.
- Pechtold, Sandra/ Wittmer, Sascha (2024): Poesie im Bilderbuch. Eine Bilderbuchanalyse zu Ich bin wie der Fluss (Scott/ Smith 2021) mit literaturdidaktischen Implikationen. In: Carl, Mark-Oliver/ Jörgens, Moritz/ Schulze, Tina (Hrsg.): Literarische Texte lesen – Texte literarisch lesen. Festschrift für Cornelia Rosebrock. Berlin: J.B. Metzler, S. 451-475.
2021
- Wittmer, Sascha/ Bär, Christina/ Jantzen, Christoph (2021): Einleitung: Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. In: Bär, Christina/ Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (Hrsg.): Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 1-10.
- Wittmer, Sascha/ Jantzen, Christoph (2021): Mit dem Ballon in die Freiheit von Kirsten Fulton und Torben Kuhlmann. Ein Gegenstand – viele Perspektiven. In: Bär, Christina/ Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (Hrsg.): Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 114-118.
- Wittmer, Sascha (2021): Mit dem Ballon in die Freiheit (Fulton/ Kuhlmann 2019). Ein steiniger Weg in die fiktive Welt. In: Bär, Christina/ Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (Hrsg.): Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 134-141.
- Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (2021): Zweitklässler*innen begegnen Susanne Janssens Hänsel und Gretel. Plurale Perspektiven auf eine Unterrichtsszene. In: Bär, Christina/ Jantzen, Christoph/ Wittmer, Sascha (Hrsg.): Vom Bilderbuch aus – zum Bilderbuch hin. Perspektiven auf Gegenstand, Akteur*innen und Unterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 196-200.
- Wittmer, Sascha (2021): Pretend Reading. In: Lis Schüler (Hrsg.): Elementare Schriftkultur in heterogenen Lernkontexten. Zugänge zu Schrift und Schriftlichkeit. Hannover: Klett/ Kallmeyer, S. 143-149.
- Wittmer, Sascha (2021): Page breaks erschreiben. Individuelle Vorstellungsbilder herausfordern. In: Fördermagazin Grundschule 3, S. 23-29.
2020
- Wittmer, Sascha (2020): Pretend Reading: Multimodales Erzählen zwischen Bilderbuchrezeption und -produktion. In: Gabriela Scherer/ Kathrin Heintz/ Michael Bahn (Hrsg.): Das narrative Bilderbuch. Türöffner zu literar-ästhetischer Bildung, Erzähl- und Buchkultur. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, S. 115-138.
2019
- Wittmer, Sascha (2019): Pretend Reading: DrittklässlerInnen formulieren ihre Vorstellungen zu dem Bilderbuch Es klopft bei Wanja in der Nacht. In: Jochen Heins/ Christoph Jantzen (Hrsg.): Kinderliteratur unterrichten. Vielfältige Perspektiven auf den Literaturunterricht in der Grundschule. München: kopaed, S. 95-116.
- Wittmer, Sascha (2019): „Dann öffnet er sein Maul: 'Roooar'“. Pretend Reading als frühe Erfahrung mit Elementarer Schriftkultur. In: Die Grundschulzeitschrift 317, S. 12-13.
2018
- Merklinger, Daniela/ Wittmer, Sascha (2018): Pretend Reading. Potential für mündliche Textproduktionsprozesse. In: Christina Bär/ Benjamin Uhl (Hrsg.): Texte schreiben in der Grundschule – Zugänge zu kindlichen Perspektiven. Stuttgart: Fillibach bei Klett, S. 103-121.
- Merklinger, Daniela/ Wittmer, Sascha (2018): Pretend Reading zu Bilderbüchern in gereimter Sprache. In: Petra Anders/ Petra Wieler (Hrsg.): Literalität und Partizipation. Reden, Schreiben, Gestalten in und zu Medien. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 309-332.
2017
- Last, Sandra/ Merklinger, Daniela/ Wittmer, Sascha (2017): „Das ist fast so, als ob ich lesen kann.“ Pretend-Reading als didaktische Möglichkeit. In: Grundschule Deutsch 55, S. 18-19.
Angenommen
- Vorlesegespräche über Bilderbücher im sprachlichen Anfangsunterricht. Workshop im Rahmen der Tagung „Tradition und Innovation. 4. Landauer Bilderbuchtagung“ am 08.-09.05.2026 an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau, Campus Landau.
2025
- Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans. Eine Einführung. Vortrag im Rahmen der Tagung „Auf den Spuren einer Didaktik des Kinderromans“ am 23.-24.09.2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2024
- Eine literarische Gesprächskultur im Deutschunterricht der Grundschule entwickeln. Vortrag im Rahmen des „Kolloquiums Literaturdidaktik“ am 19.06.2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
- Neue Kinderliteratur für den Deutschunterricht der Grundschule kennenlernen. Workshop im Rahmen des „lea-Fortbildungsangebots“ der GEW Hessen am 05.03.2024.
2023
- Literarische Gespräche über Bilderbücher in der Grundschule. Ein Forschungsbericht. Vortrag im Rahmen des „Kolloquiums Literaturdidaktik“ am 12.07.2023 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2022
- Mündliches Erzählen mit narrativen Bilderbüchern in multimodaler Perspektive. Eine explorative Studie zum Pretend Reading in Klasse 3. Vortrag im Rahmen des „Kolloquiums Literaturdidaktik“ am 14.12.2022 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
- Mündliches Erzählen mit narrativen Bilderbüchern in multimodaler Perspektive. Eine explorative Studie zum Pretend Reading in Klasse 3. Vortrag im Rahmen des „Forschungskolloquiums Grundschule Deutsch“ am 28.04.2022 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
2021
- Mündliches Erzählen zu narrativen Vorgaben. Online-Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Elementare Schriftkultur“ am 28.06.2021 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.
2019
- Erzählen zwischen Bildern und Texten. Das literar-ästhetische Bilderbuch: Theoretische Fragmente, Rezeptionsspuren und didaktische Gedanken. Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Elementare Schriftkultur in der Grundschule“ am 17.06.2019 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.
- Pretend Reading in Klasse 3 – Mündliches Neuerzählen des Bilderbuchs „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“. Vortrag im Rahmen der Tagung „Das narrative Bilderbuch – Türöffner zu literarästhetischer Bildung, Erzähl- und Buchkultur“ am 23.-24.05.2019 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau.
2018
- Pretend Reading in Klasse 3: Mündliches Neuerzählen eines Bilderbuches. Vortrag im Rahmen der Tagung „22. Symposion Deutschdidaktik 2018“ vom 16.-20.09.2018 an der Universität Hamburg – Sektion 4: Sprechen und Zuhören.
- Pretend Reading zu einer literarischen Vorgabe. Mündliche Bilderbuchteiltextproduktion in Klasse 3. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Kinderliteratur unterrichten. Vielfältige Perspektiven auf den Literaturunterricht der Grundschule“ am 16.07.2018 an der Universität Hamburg.
2017
- Pretend Reading: Zugänge zu Bilderbüchern in gereimter Sprache – eine explorative Studie in Klasse 3. Workshop im Rahmen des fünften Arbeitstreffens der „AG SchriftSPRACHerwerb im Elementar- und Primarbereich“ des Symposion Deutschdidaktik am 23.-24.07.2017 an der Leuphana Universität Lüneburg (mit Daniela Merklinger).
- Pretend Reading: Potenzial für mündliche Textproduktionsprozesse. Vortrag im Rahmen der Tagung „Texte schreiben in der Grundschule – Zugänge zur kindlichen Perspektive“ am 30.-31.03.2017 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz (mit Daniela Merklinger).
- Pretend Reading: Sprachliches Lernen mit Bilderbüchern in gebundener Sprache. Vortrag im Rahmen der Tagung „Literalität und Partizipation: Reden, Gestalten und Schreiben in und zu Medien“ der AG Medien des Symposion Deutschdidaktik am 27.-28.01.2017 an der Freien Universität Berlin.