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Aktuelles

  • Verschiebung des IZED-Vortrags vom 18.01. auf den 03.05.2022
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  • NEUERSCHEINUNG: Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien.
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  • Tandem-Gesprächspartner*innen gesucht (Tampere - Wuppertal)
    Hei! aus Tampere nach WuppertalDie Universität Tampere in Finnland sucht Online... [mehr]
  • NEUERSCHEINUNG: Theodor Fontane und das Erbe der Aufklärung
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  • NEUERSCHEINUNG: Diskurserwerb in Familie, Peergroup und Unterricht. Passungen und Teilhabechancen.
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Foto: Sebastian Jarych

Dr. Dominik Orth

Literatur- und Medienwissenschaftler

Lehrkraft für besondere Aufgaben im
Teilfach Neuere deutsche Literatur

 

Kontakt und Sprechstunde

Büro:  O.07.13
Telefon: (0202) 439 2941
E-Mail: dominik.orth{at}uni-wuppertal.de
Sprechstunde: im WiSe 2021/2022 mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 15:00 Uhr; in der vorlesungsfreien Zeit am 23.2., 2.3., 23.3. und 30.3.2022 von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr. Die Sprechstunden finden in der Regel per Zoom statt; Details und Anmeldung über Moodle-Kurs Sprechstunde (Orth).

Aktuelles aus Forschung und Lehre

Tagungsband zur Reflexion von Zukunftstechnologien in Literatur, Film und anderen Medien erschienen

Basierend auf einer Tagung, die ich 2018 mit Ingo Irsigler (Kiel) organisiert habe, ist im Herbst ein von uns herausgegebener Sammelband zum Thema "Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien" im Universitätsverlag Winter in der Reihe "Wissenschaft und Kunst" erschienen. Die Publikation verfolgt das Ziel, historische und zeitgenössische mediale Auseinandersetzungen mit den genannten Technologien zu analysieren und zu interpretieren. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welchen Beitrag kulturelle Artefakte zu Technikdiskursen leisten.

In den Texten des Bandes wird davon ausgegangen, dass Mediennarrative entscheidenden Anteil an der Virulenz von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus als Gegenstand von soziokulturellen Debatten haben. Dabei spielen auch fiktionale Erzählungen eine zentrale Rolle – in der Literatur, im Film oder im Computerspiel. Ähnliche Diskurse lassen sich zudem in den Bildenden Künsten, im Theater, in der Popmusik oder dokumentarischen Formen feststellen. Gemeinsam ist all diesen medialen Formaten, dass die Thematisierung von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet: Es handelt sich um Technikreflexionen, die die Optimierung der Welt und des Menschen zum Thema machen und somit die Rezipient*innen mit anthropologischen, ethischen und moralischen Grundfragen konfrontieren.

Die Veröffentlichung steht in Zusammenhang mit meinen Forschungsfeldern Kultur und Technik, Genres sowie Motiv- und Themenforschung/Thematologie.


Beitrag zu Zukunftserzählungen im Forschungsmagazin Output

In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins "Output" der Bergischen Universität Wuppertal bin ich mit einem Beitrag zum Thema Zukunftserzählungen vertreten. In dem Text mit dem Titel "Die Zukunft ist jetzt – Zukunftserzählungen als Imaginationen von Wandel und Veränderung" geht es darum, wie fiktionale Erzählungen, die in der Zukunft spielen, die jeweilige Gegenwart reflektieren. Fiktionale Erzählungen, die kommende Zeiten imaginieren, nutzen die Offenheit der ungewissen Zukunft, um Welten, Gesellschaften und Technologien zu entwerfen, die unserer Lebenswirklichkeit enthoben zu sein scheinen. Doch solche Zukunftserzählungen sind mit der Realität, in der wir leben, oft mehr verbunden als man zunächst denken mag. Sie geben Auskunft über ihre Entstehungszeit. Schließlich fungieren literarische oder filmische Erzählungen als eine Art kultureller Speicher für gesellschaftliche Befindlichkeiten, Positionen, Ängste oder Wünsche. Geschichten über die Zukunft erzählen uns also in erster Linie etwas über uns selbst. Sie projizieren Veränderung und Wandel in spezifischen Bereichen, die vom Status Quo ausgehen, in die Zukunft und sind somit als Aushandlungsprozesse zu verstehen, die Auswirkungen von Phänomenen thematisieren, welche zum Entstehungszeitpunkt jeweils als aktuell gelten können.

Interview zu Laurel und Hardy in der Reihe "Jahr100Wissen"

Der UniService Transfer hat im Rahmen seiner Reihe" Jahr100Wissen" ein Interview mit mir geführt. Thema des Gesprächs war der erste gemeinsame Film von Laurel und Hardy vor 100 Jahren mit dem Titel "The lucky dog". Als Film nur bedingt bemerkenswert, kann dem Streifen durchaus filmhistorische Relevanz zugeschrieben werden. Mehr dazu im Interview.