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Aktuelles

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Dr. Dominik Orth

Literatur- und Medienwissenschaftler

Lehrkraft für besondere Aufgaben im
Teilfach Neuere deutsche Literatur

 

Kontakt und Sprechstunde

Büro:  O.07.13
Telefon: (0202) 439 2941
E-Mail: dominik.orth{at}uni-wuppertal.de
Sprechstunde: im SoSe 2020: montags 16:30-18:00 Uhr und donnerstags 10:30-11:30 Uhr; Anmeldung über Moodle-Kurs Sprechstunde (Orth)
Bis auf Weiteres finden die Sprechstunden-Termine als Zoom-Meeting statt. Details finden Sie im Sprechstunden-Moodle-Kurs.

Aktuelles aus Forschung und Lehre

Kurzimpressionen aus dem Stadtgespräch zu "Rätseln des Universums"

Zwar fand das Stadtgespräch 2019 zum Thema "Rätsel des Universums. Science Fiction trifft Astrophysik" bereits vor einigen Monaten statt, aber falls Sie einige kurze Impressionen von diesem interdisziplinären Vortragsabend sehen möchten, können Sie das nun veröffentlichte Video der Transferstelle ansehen. Die WZ berichtete damals über diese Veranstaltung.

Aufsatz zu Eduard von Keyserling und ausgewählten Verfilmungen erschienen

Christoph Jürgensen (Bamberg) und Michael Scheffel (Wuppertal) haben einen Band zum Thema "Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne" herausgegeben. Der im Metzler Verlag erschienene Band ist im April 2020 veröffentlicht worden. Ich bin mit dem Aufsatz "Keyserling im Fernsehen – Adaptionsstrategien in Verfilmungen von Dumala und Wellen" an dieser Publikation beteiligt. In meinem Text geht es um die Dumala-Verfilmung mit dem Titel Die Galgenbrücke, die 1988 als eine der letzten Literaturverfilmungen des DDR-Fernsehens produziert wurde, und um Vivian Naefes Film Wellen, der 2005 ausgestrahlt wurde. Die Adaptionen weisen unterschiedliche Transformationsstrategien auf, aktualisieren jedoch auf jeweils spezifische Art und Weise die Romane Keyserlings. Der Aufsatz entstand im Kontext meines Forschungsfeldes Literatur der Moderne.

Aufsatz zu Arthur Schnitzlers Anti-Duell-Drama "Freiwild" publiziert

Im Frühjahr 2020 ist im Göttinger Wallstein-Verlag der von Carl Niekerk und Margrit Vogt herausgegebene Band "Die Ökonomie des Skandals. Gesellschaft, Sexualität, Gender und Judentum bei Arthur Schnitzler" erschienen. Darin findet sich mein Aufsatz "Wider die Duellpraxis – Die Skandalpotenziale von Arthur Schnitzlers Schauspiel Freiwild". In meinem Text zeichne ich die Rezeptionsgeschichte dieses Anti-Duell-Dramas (Ur-Aufführung 1896) nach, die Aufschluss darüber ermöglicht, wie sich um 1900 das Verhältnis der österreichischen Gesellschaft zum Duell verändert hat. Der Aufsatz ergänzt meine Forschungen zur Literatur der Moderne.

Sammelband zur DDR im Film im Druck

Im Kontext der Jahrestage zu Mauerfall und Wiedervereinigung gebe ich, gemeinsam mit Heinz-Peter Preußer, den Sammelband "Mauerschau - Die DDR als Film. Beiträge zur Historisierung eines verschwundenen Staates" heraus. Die Beiträge basieren auf einer Ringvorlesung, die wir im Sommersemester 2018 an der Universität Bielefeld zu diesem Thema durchgeführt haben. Neben ideologisch geprägten Filmen wie "... und Deine Liebe auch" werden Klassiker des DEFA-Kinos (etwa "Die Legende von Paul und Paula"), des Hollywood-Kinos (Billy Wilders "Eins, zwei, drei") und des Nachwende-Kinos (u. a. "Sonnenallee") eingehend analysiert und hinsichtlich der Konstruktion von Bildern der DDR gedeutet. Ich selbst steuere einen Aufsatz zur Serie "Deutschland 83" bei. Die Publikation wird im Juni 2020 im Verlag De Gruyter erscheinen und steht in Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Geschichtsreflexionen in Literatur und Film. Der UniService Transfer hat eine Transfergeschichte zu dieser Publikation veröffentlicht.