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    Herausgegeben von Margarete Jarchow und Dominik Orth. Kiel: Wachholtz 2020. [mehr]
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Dr. Dominik Orth

Literatur- und Medienwissenschaftler

Lehrkraft für besondere Aufgaben im
Teilfach Neuere deutsche Literatur

 

Kontakt und Sprechstunde

Büro:  O.07.13
Telefon: (0202) 439 2941
E-Mail: dominik.orth{at}uni-wuppertal.de
Sprechstunde: Details und Anmeldung über Moodle-Kurs Sprechstunde (Orth); da ich mich derzeit in Elternzeit befinde, werden die nächsten regulären Sprechstunden ab August 2021 angeboten.

Aktuelles aus Forschung und Lehre

Tagungsband zur Reflexion von Zukunftstechnologien in Literatur, Film und anderen Medien

Entscheidenden Anteil an der Virulenz von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus als Gegenstand von soziokulturellen Debatten haben Mediennarrative. Dabei spielen auch fiktionale Erzählungen eine zentrale Rolle – in der Literatur, im Film oder im Computerspiel. Ähnliche Diskurse lassen sich zudem in den Bildenden Künsten, im Theater, in der Popmusik oder dokumentarischen Formen feststellen.

Gemeinsam ist all diesen medialen Formaten, dass die Thematisierung von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet: Es handelt sich um Technikreflexionen, die die Optimierung der Welt und des Menschen zum Thema machen und somit die Rezipient*innen mit anthropologischen, ethischen und moralischen Grundfragen konfrontieren.

Basierend auf einer Tagung, die ich 2018 mit Ingo Irsigler (Kiel) organisiert habe, erscheint demnächst ein von uns herausgegebener Sammelband zu diesem Themenkomplex im Universitätsverlag Winter in der Reihe "Wissenschaft und Kunst". Die Publikation verfolgt das Ziel, historische und zeitgenössische mediale Auseinandersetzungen mit den genannten Technologien zu analysieren und zu interpretieren. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welchen Beitrag kulturelle Artefakte zu Technikdiskursen leisten.

Die Veröffentlichung steht in Zusammenhang mit meinen Forschungsfeldern Kultur und Technik, Genres sowie Motiv- und Themenforschung/Thematologie.


Aufsatz zu Judith Hermann im Druck

Für Frühjahr 2021 ist der von Christoph Jürgensen (Bamberg) und Antonius Weixler (Wuppertal) herausgegebene Band "Literaturpreise. Geschichte und Kontexte" angekündigt. Für diese Publikation habe ich gemeinsam mit Ingo Irsigler (Kiel) den Text "Judith Hermann und der Kleist-Preis" verfasst. Darin konturieren wir auf der Basis der Geschichte dieser Auszeichnung die Vergabepraxis des Preises und ordnen vor diesem Hintergrund die Prämierung der Autorin Judith Hermann im Jahr 2001 literatursoziologisch ein.

Der Aufsatz entstand im Rahmen meiner Forschungen zur Gegenwartsliteratur.


Aufsatz zu Thomas von Steinaeckers Roman "Die Verteidigung des Paradieses" erschienen

Im Herbst 2020 ist der von Christoph Rauen (Kiel) herausgegebene Band "Prestige-Science Fiction – Neue deutschsprachige Romane zwischen Kunstanspruch und Unterhaltung" erschienen. Darin ist mein Aufsatz "Das Ende ist erst der Anfang. Die dystopische Welt in Thomas von Steinaeckers Cli-Fi-Roman Die Verteidigung des Paradieses (2016)" zu finden. In meinem Text gehe ich sowohl auf die Bedeutung der Diegese für die dystopischen Implikationen des Romans als auch auf implizite Technikreflexionen ein. Zentrale These ist dabei, dass neben der Thematisierung des Klimawandels insbesondere die Macht der Literatur fiktional reflektiert wird.

Die Publikation steht im Kontext meiner Forschungen zur Gegenwartsliteratur, zu Genres sowie zum Zusammenhang zwischen Kultur und Technik.