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    Herausgegeben von Margarete Jarchow und Dominik Orth. Kiel: Wachholtz 2020. [mehr]
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Neuigkeiten

in Vorbereitung: Vortrag über Fritz Langs Schatten- und Unterwelten

Vom 7. bis 9. Oktober findet an der Bergischen Universität Wuppertal die Tagung "Topografien der 'Abweichung'. Urbane Subkulturen in Literatur und Film des frühen 20. Jahrhunderts" statt, organisiert von Wolfgang Lukas, Anne-Rose Meyer und Rüdiger Nutt-Kofoth. Ich beteilige mich mit einem Vortrag zum Thema "Syndikate, Serienmörder und verlorene Seelen – Fritz Langs Schattenreiche in Filmen der 1920er und 1930er Jahre" an dieser Veranstaltung. Die frühen Filme Fritz Langs sind gekennzeichnet von einer Vielzahl von 'Unterwelten', die ganz unterschiedlich ausgeprägt, ausgestaltet und semantisiert sind. Ob die räumlich abgetrennte Unterstadt in Metropolis (1927), in der die ausgebeuteten Arbeiter hausen, das Schattenreich des Todes in Der müde Tod (1921), die sprichwörtliche Unterwelt der Verbrechersyndikate in Filmen wie Dr. Mabuse, der Spieler (1922) und Das Testament des Dr. Mabuse (1933) sowie Frau im Mond (1929), die verborgene Welt der Geheimdienste in Spione (1928) oder auch die seelischen Abgründe von Mördern in Langs erstem Tonfilm M (1931): Jeder der genannten Filme variiert das Thema 'Unterwelten'. Im Rahmen des Vortrags werden diese divergierenden Motivvariationen von Fritz Langs Filmen der 1920er und 30er Jahre aufgezeigt und hinsichtlich der Funktionspotenziale reflektiert und in den Kontext der Weimarer Republik eingebettet. Dabei wird deutlich, wie diese Filme den Blick auf das lenken, was hinter der wahrnehmbaren Realität verborgen ist.