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    Herausgegeben von Margarete Jarchow und Dominik Orth. Kiel: Wachholtz 2020. [mehr]
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Neuigkeiten

zuletzt erschienen: Aufsatz zu Thomas von Steinaeckers Roman "Die Verteidigung des Paradieses" in Sammelband zu "Prestige-Science-Fiction-Literatur"

Im Herbst 2020 ist der von Christoph Rauen (Kiel) herausgegebene Band "Prestige-Science Fiction – Neue deutschsprachige Romane zwischen Kunstanspruch und Unterhaltung" erschienen. Darin ist mein Aufsatz "Das Ende ist erst der Anfang. Die dystopische Welt in Thomas von Steinaeckers Cli-Fi-Roman Die Verteidigung des Paradieses (2016)" zu finden. In meinem Text gehe ich sowohl auf die Bedeutung der Diegese für die dystopischen Implikationen des Romans als auch auf implizite Technikreflexionen ein. Zentrale These ist dabei, dass neben der Thematisierung des Klimawandels insbesondere die Macht der Literatur fiktional reflektiert wird.

Die Publikation steht im Kontext meiner Forschungen zur Gegenwartsliteratur, zu Genres sowie zum Zusammenhang zwischen Kultur und Technik.


im Druck: Aufsatz zu Judith Hermann

Im Frühjahr 2021 erscheint der von Christoph Jürgensen (Bamberg) und Antonius Weixler (Wuppertal) herausgegebene Band "Literaturpreise. Geschichte und Kontexte". Für diese Publikation habe ich gemeinsam mit Ingo Irsigler (Kiel) den Text "Judith Hermann und der Kleist-Preis" verfasst. Darin konturieren wir auf der Basis der Geschichte dieser Auszeichnung die Vergabepraxis des Preises und ordnen vor diesem Hintergrund die Prämierung der Autorin Judith Hermann im Jahr 2001 literatursoziologisch ein.

Der Aufsatz entstand im Rahmen meiner Forschung zur Gegenwartsliteratur.


im Erscheinen: Tagungsband zur Reflexion von Zukunftstechnologien in Literatur, Film und anderen Medien

Entscheidenden Anteil an der Virulenz von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus als Gegenstand von soziokulturellen Debatten haben Mediennarrative. Dabei spielen auch fiktionale Erzählungen eine zentrale Rolle – in der Literatur, im Film oder im Computerspiel. Ähnliche Diskurse lassen sich zudem in den Bildenden Künsten, im Theater, in der Popmusik oder dokumentarischen Formen feststellen.

Gemeinsam ist all diesen medialen Formaten, dass die Thematisierung von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Transhumanismus eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet: Es handelt sich um Technikreflexionen, die die Optimierung der Welt und des Menschen zum Thema machen und somit die Rezipient*innen mit anthropologischen, ethischen und moralischen Grundfragen konfrontieren.

Basierend auf einer Tagung, die ich 2018 mit Ingo Irsigler (Kiel) organisiert habe, erscheint demnächst ein von uns herausgegebener Sammelband zu diesem Themenkomplex im Universitätsverlag Winter in der Reihe "Wissenschaft und Kunst". Die Publikation verfolgt das Ziel, historische und zeitgenössische mediale Auseinandersetzungen mit den genannten Technologien zu analysieren und zu interpretieren. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welchen Beitrag kulturelle Artefakte zu Technikdiskursen leisten.

Die Veröffentlichung steht in Zusammenhang mit meinen Forschungsfeldern Kultur und Technik, Genres sowie Motiv- und Themenforschung/Thematologie.


im Sommer 2020 erschienen: Sammelband zur Interdisziplinarität

Die Herausforderungen, die mit dem wissenschaftlichen Schlagwort der Interdisziplinarität einhergehen, treten insbesondere dann zutage, wenn große Fächerkulturen aufeinanderstoßen. Inwiefern Geisteswissenschaften auf der einen und Ingenieurwissenschaften auf der anderen Seite miteinander ins Gespräch kommen können, wurde neun Jahre lang im von der DFG geförderten Graduiertenkolleg „Kunst und Technik“ ausgelotet. Ausgehend von diesem Verbund entstanden zahlreiche Forschungsideen, -konzepte und -arbeiten. Dieser Band, den ich gemeinsam mit Margarete Jarchow (TUHH) herausgegeben habe und der im August erschienen ist, versammelt Einblicke in ausgewählte Projekte, die in diesem Sinne interdisziplinäre Perspektiven einnehmen und zeigt somit die Vielfalt der Wissenschaft im Spannungsfeld von Kultur und Technik auf.


im Sommer 2020 erschienen: Sammelband zur DDR im Film inkl. Aufsatz zu "Deutschland 83"

Im Kontext der anstehenden Jahrestage zu Mauerfall und Wiedervereinigung habe ich, gemeinsam mit Heinz-Peter Preußer, den Sammelband "Mauerschau - Die DDR als Film. Beiträge zur Historisierung eines verschwundenen Staates" herausgegeben. Die Beiträge basieren auf einer Ringvorlesung, die wir im Sommersemester 2018 an der Universität Bielefeld zu diesem Thema durchgeführt haben. Neben ideologisch geprägten Filmen wie "... und Deine Liebe auch" werden Klassiker des DEFA-Kinos (etwa "Die Legende von Paul und Paula"), des Hollywood-Kinos (Billy Wilders "Eins, zwei, drei") und des Nachwende-Kinos (u. a. "Sonnenallee") eingehend analysiert und hinsichtlich der Konstruktion von Bildern der DDR gedeutet. Ich selbst habe einen Aufsatz zur Serie "Deutschland 83" beigesteuert. Die Publikation ist im Sommer 2020 im Verlag De Gruyter erschienen und steht in Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Geschichtsreflexionen in Literatur und Film. Der UniService Transfer hat eine Transfergeschichte zu dieser Publikation veröffentlicht.


seit Sommer 2020 online: "Diegesis"-Heft zum Thema "Zukunft erzählen"

Gemeinsam mit Michael Scheffel und Wolf Christoph Seifert habe ich Heft 9.1 des interdisziplinären E-Journals für Erzählforschung "Diegesis" herausgegeben. Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt "Zukunft erzählen" ist im Sommer 2020 erschienen. Die Publikation erscheint im Rahmen meiner Forschungen zu Genres und zur Erzählforschung/Narratologie.