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  • NEUERSCHEINUNG: Mauerschau - Die DDR als Film
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Neuigkeiten

im Druck: Sammelband zur Interdisziplinarität

Die Herausforderungen, die mit dem wissenschaftlichen Schlagwort der Interdisziplinarität einhergehen, treten insbesondere dann zutage, wenn große Fächerkulturen aufeinanderstoßen. Inwiefern Geisteswissenschaften auf der einen und Ingenieurwissenschaften auf der anderen Seite miteinander ins Gespräch kommen können, wurde neun Jahre lang im von der DFG geförderten Graduiertenkolleg „Kunst und Technik“ ausgelotet. Ausgehend von diesem Verbund entstanden zahlreiche Forschungsideen, -konzepte und -arbeiten. Dieser Band, den ich gemeinsam mit Margarete Jarchow (TUHH) herausgebe und der im Sommer erscheinen wird, versammelt Einblicke in ausgewählte Projekte, die in diesem Sinne interdisziplinäre Perspektiven einnehmen und zeigt somit die Vielfalt der Wissenschaft im Spannungsfeld von Kultur und Technik auf.


soeben erschienen: Sammelband zur DDR im Film

Im Kontext der anstehenden Jahrestage zu Mauerfall und Wiedervereinigung habe ich, gemeinsam mit Heinz-Peter Preußer, den Sammelband "Mauerschau - Die DDR als Film. Beiträge zur Historisierung eines verschwundenen Staates" herausgegeben. Die Beiträge basieren auf einer Ringvorlesung, die wir im Sommersemester 2018 an der Universität Bielefeld zu diesem Thema durchgeführt haben. Neben ideologisch geprägten Filmen wie "... und Deine Liebe auch" werden Klassiker des DEFA-Kinos (etwa "Die Legende von Paul und Paula"), des Hollywood-Kinos (Billy Wilders "Eins, zwei, drei") und des Nachwende-Kinos (u. a. "Sonnenallee") eingehend analysiert und hinsichtlich der Konstruktion von Bildern der DDR gedeutet. Ich selbst habe einen Aufsatz zur Serie "Deutschland 83" beigesteuert. Die Publikation ist im Sommer 2020 im Verlag De Gruyter erschienen und steht in Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Geschichtsreflexionen in Literatur und Film. Der UniService Transfer hat eine Transfergeschichte zu dieser Publikation veröffentlicht.


jetzt online: "Diegesis"-Heft zum Thema "Zukunft erzählen"

Gemeinsam mit Michael Scheffel und Wolf Christoph Seifert habe ich Heft 9.1 des interdisziplinären E-Journals für Erzählforschung "Diegesis" herausgegeben. Die Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt "Zukunft erzählen" ist im Sommer 2020 erschienen. Die Publikation erscheint im Rahmen meiner Forschungen zu Genres und zur Erzählforschung/Narratologie.


soeben erschienen: Aufsätze im Ergebnisband des DFG-Netzwerks "Echtzeit im Film"

Im Juni 2020 ist als ein Ergebnis des DFG-Netzwerks "Echtzeit im Film", das von Stephan Brössel und Susanne Kaul an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster geleitet wurde und an dem ich als assoziiertes Mitglied mitgewirkt habe, der von ihnen herausgegebene Band "Echtzeit im Film. Konzepte – Wirkungen – Kontexte" im Wilhelm Fink Verlag erschienen. Darin sind zwei Aufsätze von mir zu finden. In dem Beitrag "Altern in Echtzeit – Zur 'Aging Performance' in den Langzeitfiktionen L'auberge espagnole/Les poupées russes/Casse-tête chinois und Boyhood" geht es um Relationen zwischen diegetischer Zeit und Produktionszeit. In dem Aufsatz "Fritz Lang, Long Takes und die Plansequenz" betone ich den Wert des bislang kaum genutzten Terminus 'long take' als Analysebegriff für filmische Echtzeiteinstellungen. Die Aufsätze stehen in Zusammenhang mit meinem Forschungsfeld Erzählforschung/Narratologie.


soeben erschienen: Aufsatz zu Zeitreflexionen in Richard Linklaters Filmen

Andreas Blödorn und Stephan Brössel (beide Uni Münster) haben den Band Zeitfiktionen. Reflexionen und Funktionen von Zeit in Literatur und Film herausgegeben. Die Publikation ist im Juli 2020 erschienen. Sie enthält meinen Aufsatz "Langzeitfiktionen als Entwicklungsfilme. Richard Linklaters Before-Trilogie und Boyhood". Darin geht es um die impliziten Zeitreflexionen in besagten Filmen, die auf jeweils unterschiedliche Art und Weise ihre Figuren über Jahre und Jahrzehnte hinweg begleiten und damit inbesondere das Thema Altern narrativ evozieren. Diese Veröffentlichung steht im Kontext meines Forschungsfeldes Erzählforschung/Narratologie.


im Frühjahr erschienen: Aufsatz zu Arthur Schnitzlers Drama "Freiwild"

Im Frühjahr 2020 ist im Göttinger Wallstein-Verlag der von Carl Niekerk und Margrit Vogt herausgegebene Band "Die Ökonomie des Skandals. Gesellschaft, Sexualität, Gender und Judentum bei Arthur Schnitzler" erschienen. Darin findet sich mein Aufsatz "Wider die Duellpraxis – Die Skandalpotenziale von Arthur Schnitzlers Schauspiel Freiwild". In meinem Text zeichne ich die Rezeptionsgeschichte dieses Anti-Duell-Dramas (Ur-Aufführung 1896) nach, die Aufschluss darüber ermöglicht, wie sich um 1900 das Verhältnis der österreichischen Gesellschaft zum Duell verändert hat. Der Aufsatz ergänzt meine Forschungen zur Literatur der Moderne.


im Frühjahr erschienen: Aufsatz zu Eduard von Keyserling-Verfilmungen

Christoph Jürgensen und Michael Scheffel haben einen Band zum Thema "Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne" herausgegeben. Der im Metzler Verlag erschienene Band ist im April 2020 publiziert worden. Ich bin mit dem Aufsatz "Keyserling im Fernsehen – Adaptionsstrategien in Verfilmungen von Dumala und Wellen" an dieser Publikation beteiligt. In meinem Text geht es um die Dumala-Verfilmung mit dem Titel Die Galgenbrücke, die 1988 als eine der letzten Literaturverfilmungen des DDR-Fernsehens produziert wurde, und um Vivian Naefes Film Wellen, der 2005 ausgestrahlt wurde. Die Adaptionen weisen unterschiedliche Transformationsstrategien auf, aktualisieren jedoch auf jeweils spezifische Art und Weise die Romane Keyserlings. Der Aufsatz entstand im Kontext meines Forschungsfeldes Literatur der Moderne.